Beisetzung Bestattungsarten Bestattungskultur

Bestattung

Das Wort „Bestattung“ wird meist als Überbegriff genutzt und umfasst sämtliche Aufgaben und Tätigkeiten rund um einen Sterbefall.

Der Bestatter

Somit beschreibt die Berufsbezeichnug Bestatter umgangssprachlich diejenigen Menschen, die sich professionell um eine Bestattung kümmern.

Die Beerdigung

Der Ursprung des Begriffes Beerdigung geht auf die viele Jahrtausende alte Tradition zurück, den Körper eines Verstorbenen in der Erde beizusetzen. Das Wort Beerdigung wird immer dann verwendet, wenn eine verstorbene Person – sei es im Sarg, sei es in einer Urne – in die Erde verbracht wird. Entscheidend für die Beerdigung ist somit der Umstand, dass eine unterirdische Begräbnisstätte genutzt wird. Das Bestattungsgesetz der Bundesländer und die Friedhofssatzungen der einzelnen Kommunen bestimmen dabei, wie tief der Sarg oder die Urne in das Erdreich hinabzulassen ist.

Trauerfeier

Im Rahmen der Beisetzung findet meist eine Trauerfeier statt. Ort dieser Zeremonie ist meist der Friedhof oder ein Bestattungswald.  

Ruhefrist und Belegungsdauer

Im Sächsischen Bestattungsgesetz ist eine Ruhezeit von 20 Jahren festgeschrieben. Darüber hinaus regeln die Friedhofssatzungen der jeweiligen Kommunen, wie lange das Nutzungsrecht der verschiedenen Gräber dauert. Auch wenn man umgangssprachlich manchmal vom „Kauf eines Grabes“ spricht, handelt es sich formal lediglich um den Erwerb eines Nutzungsrechts. Von Friedhof zu Friedhof unterschiedlich meist dauert dies meist zwischen 20 und 30 Jahren; in Begräbniswäldern bis zu 99 Jahren.

Unterschiede zur Beerdigung

Neben der klassischen Beerdigung gibt es weitere Beisetzungsformen. Zum Beispiel die Beisetzung zur See. Immer häufiger findet man auf Friedhöfen auch Urnenwände und Urnenstelen, in denen Urnen beigesetzt werden.

Beerdigung, Beisetzung, Bestattung

Das Wort „Beerdigung“ bedeutet das Verbringen eines Sarges oder einer Urne in die Erde. Der Überbegriff „Beisetzung“ wird genutzt, wenn der Verstorbene zur See oder in einer Urnenwand seine letzte Ruhe findet.

Mit dem Begriff „Bestattung“ werden alle Aufgaben zusammengefasst, die im Berufsalltag des Bestatters anfallen: Das Abholen des Leichnams ebenso wie Organisation und Durchführung der Trauerfeier, das Entwerfen einer Trauerrede und der Trauerdrucksachen sowie Beratung und Betreuung der Hinterbliebenen. Gemeint sind somit alle Tätigkeiten, die erforderlich sind, um den Toten an seine Statt (letzte Ruhestätte) zu bringen – so der mittelalterliche Begriff der Bestattung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.